Das Ende ist nah

Ich lerne Larissa jetzt immer besser kennen. In ihrer Freizeit sammelt sie übrigens Fusseln, mit Vorliebe dunkle. :D
Aber ein paar letzte Dinge müssen noch getan werden, bevor sie dann endlich eine vollwertige Jacke ist und auch mal aus dem Arbeitszimmer rauskommt um sich die Welt anzugucken. :)

Die Vorderteile habe ich, jetzt wo die Belege dran sind, noch mal abgesteppt. So ist die Kante schöner und es wirkt zusammen mit dem ebenfalls gesteppten Kragen einheitlicher. Da die Naht am Kragen ja bereits gemacht war, habe ich hier nur bis genau an diese Stelle genäht und dann die Fäden von Hand vernäht. So sieht es aus, als wenn das in einem Rutsch gemacht wurde.

Vorderkanten Vorderkanten

Ganz wichtig finde ich an Jacken oder Mänteln auch einen Aufhänger. Zum Beispel (kein ganz unwichtiger Grund) um die Jacke in der Deutschen Bahn ans Fenster zu hängen (Futter natürlich nach außen gedreht, damit die anderen Fahrgäste beeindruckt werden und der Wollstoff nicht eindreckt ;)).
Und während ich gerade über den Aufhänger sinniert habe, entdeckte ich diesen Post in einem anderen Blog. Die Idee, die Schlaufe hinter dem Etikett zu verstecken gefällt mir ziemlich gut. Und darauf zu sticken „this took forever to make“ ist einfach großartig. :D

Kettchen
Trotzdem gibts bei mir nur ganz schlicht ein Kettchen, mehr nicht.

Kurz vor Weihnachten hatte ich im erwähnten Näh-Anfall auch versucht, die Ärmel einzusetzen. Betonung auf *versucht*, denn ich habe es beim besten Willen nicht hinbekommen. Das war dann auch der Punkt an dem ich aufgegeben habe.
Mit mehr Geduld habe ich jetzt die Anleitung noch mal gelesen. Wenn man bereits ein paar Ärmel eingenäht hat, denkt man vielleicht, man weiß wie es geht und ignoriert was Burda dazu sagt. Das war in diesem Fall der Fehler, weil die Markierungen die ich auf die übliche Weise anordnen wollte hier so gar nicht gepasst haben. Dieser kleine Strich mittig auf der Ärmelkugel, normalerweise trifft er auf die Schulternaht. Hier nicht. Dafür gibt es eine andere Markierung 3 cm weiter hinten auf dem Rückenteil. Und auch keine der anderen Nähte treffen aufeinander, das liegt daran, dass die Jacke keine Seitennaht hat. Insofern nicht besonders verwunderlich, dass man da nicht nach Schema F vorgehen kann.

Bei den vielen Lagen Stoff musste ich auf jeden Fall vorher heften, trotzdem wars noch ziemlich fummelig. So viel Hilfsnähte habe ich allein aus einem Ärmel rausgeholt, nachdem ich ihn endgültig eingenäht hatte:
ehem. Hilfsnähte

Das Ärmelfutter ist noch lose und wird dann eingeschlagen festgenäht, von Hand. Das muss ich noch machen, im Moment ist es nur geheftet. Und dann fehlt eigentlich nur noch der Bund. Sollte keine zu großer Hürde mehr werden. Obwohl ich dieser Jacke inzwischen alles zutraue. ;)

Schulter mit geheftetem Ärmel

 
Ach übrigens… wenn ihr dachtet, mein gepatchworktes Futter wäre wahnsinnig, dann schaut euch mal dieses Chanel-Ensemble an (Detailbilder!). DAS ist wahnsinnig. Wahnsinnig schön. :)

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