Kontrastprogramm

Damit es hier nicht immer nur um weiße Kleider geht, mal was anderes, was zwischenzeitlich fertig geworden ist: Aladins Jogginghose. Ich bin total glücklich mit dem Ding, ist ja nicht immer so, dass eigenmächtige Änderungen so gut aufgehen, aber hier hat alles gepasst. Nicht zu viel und nicht zu wenig Stoff, eine gute Länge und sooo gemütlich! Ich mag sie gar nicht mehr ausziehen.

Aladinhose

Meine Änderungen waren folgende: Ich habe den Schnitt 124C aus Heft 01 2011 genommen, und den Schritt etwas tiefer gezeichnet. Dann habe ich noch Hüftpassentaschen eingebaut, weil ich ein Taschenjunkie bin. ;) Die Hosenbeine musste ich nicht verlängern, die haben schon eine gute Länge, was man bei Burda nur nicht gut sieht, auf dem Foto im Heft haben sie die Hose gekrempelt. Nur weiter habe ich sie gemacht, damit sie schön pluderig werden. Etwa doppelt so breit wie vorgesehen, bei mir misst jedes Hosenbein am Saum 60cm im Umfang. Das habe ich dann an die Fußbündchen rangekräuselt, die sind doppelt gefaltet 10cm hoch und etwa 32cm im Umfang. Nur falls sich jemand für die genauen Maße interessiert ;) Das mit den Bündchen sieht nicht nur gut aus, so kann man auch prima Stiefel drüber tragen.
Den Bund habe ich anders als von Burda vorgeschlagen mit glattem Baumwollstoff gefüttert auf den ich feste Einlage gebügelt habe. So sitzt er wirklich gut. Etwas höher als die üblichen Hosen die ich habe, aber bequem. Und passt zu dem Schnitt auch gut.

Ein indiskreter Blick auf die Innenverarbeitung:
Aladinhose
Das Futter und die Taschenbeutel sind Reste der Fischerhose. Die Unterkante vom Bund habe ich innen per Hand angenäht, das macht zwar etwas Arbeit ist aber nachher schön sauber und unsichtbar. Und die Einlage habe ich nicht gut aufgebügelt, die löst sich schon wieder wie man an den Falten und Blasen sieht.

Bund und Bündchen:
Aladinhose

Aladinhose
Der Stoff fängt jetzt schon an Knötchen zu machen. Allerdings auch das einzig negative was ich über ihn sagen kann, ansonsten der perfekte Kandidat für das Projekt.

7 Gedanken zu „Kontrastprogramm

  1. Fesch!

    Geht das glaubst du nur aus elastischem Stoff?
    Oder könnte man die Beine auch als unelastischem Stoff machen (in meinem Kopf ja, aber mein Kopf hat da oft Unrecht).

    Ich habe mir nämlich so eine Hose gekauft letztes Jahr und sie dann beim „Spielen im Wald“ aka „komischem Technikerfreund beim Gerätetesten im Wald“ ruiniert. :( Und der Schnitt hier sieht ziemlich bequem aus.

    lg denocte

    1. Doch, ich denke das sollte auch mit unelastischem Stoff gehen. Der Bund ist ja eh verstärkt, und die Hose an sich ist so weit, dass es auf die Elastizität gar nicht ankommt. Mit den Beinabschlüssen müsste man sich was überlegen, vielleicht mit Gummizug.
      Burda besteht ja nur auf den Jersey weil die ihre Beine nach unten hin recht schmal geschnitten haben, denke ich.

      Hab mir auch schon überlegt, noch mal eine aus dünnem Webstoff zu machen. Wichtig ist halt, dass der Stoff nicht zu steif ist.

  2. Schöön und sieht so gemütlich aus! Vielleicht sollte meine sehr weite Schlunzhose noch einen Bruder kriegen?

    (Ob es wohl sehr auffällt, wenn ich erst in Berlin vorbeidüse, um mir Sodas Cargohose zu klauen und dann gleich weiter nach Hamburg fahre, um Aladdin einen Besuch abzustatten..?)

  3. Oh… ok, gerade in der Beschreibung gefunden ^^‘ Aber wird auf jeden Fall nachgenäht! :D Bin ja eigentlich ar nicht der Typ für diese schlabbrigen Haremshosen, aber die sieht sooo toll aus :D

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