„Wehe, es fehlt nachher eins!“

Viel ist nicht passiert in der Zwischenzeit, aber immerhin haben Soda und ich die Teile für mein Larissa-Patchwork bei ihr auf der Overlock abgekettelt. Das hat länger gedauert als ich dachte, sind aber ja auch 48 Teile. Wir hatten beide etwas Angst, dass die kleineren Teile irgendwie mit dem Schnittabfall im Papierkorb landen, das wäre fatal gewesen. Ist aber alles gut gegangen :D

Jetzt habe ich einen Haufen ordentliche Puzzleteile. Als nächstes nähe ich die dann alle zusammen. Hoffentlich geht das so wie ich es mir denke, und es gibt keine unliebsamen Überraschungen mit dem Futterstoff.

Patchwork Teile

Nebenher bin ich auf der Suche nach einem tauglichen Laden für die Reißverschlüsse. Ich suche rote mit silbernen Metallzähnen. Einen teilbaren in 45cm und vier einfache in 15 cm. Wer da einen Kurzwarendealer empfehlen kann (am liebsten online) der möge bitte vortreten! :)

 
Aber so richtig viel Elan habe ich momentan nicht, obwohl ich mich prinzipiell auf das Patchwork freue. Liegt sicher daran, dass ich zuerst noch den Nähtisch aufräumen muss, dann dass ich immer noch nicht den zweiten Versuch mit der Stoffauflage gestartet habe und schließlich hat es heute den ganzen Tag geschneit, ich bin in Weihnachtsstimmung und überlege ob ich mir beim Forumswichteln vielleicht auch einen Wunsch raussuchen soll zum Erfüllen. Hätte da schon so einen ins Auge gefasst… sogar eine Idee und einen Plan habe ich welche Stoffe ich verwenden könnte und wie ich das gestalten würde… aber ich glaube das geht haarscharf an dem vorbei was die Wünschende gemeint hat. Auch wenn ich glaube, dass das sehr schön werden und ihr meine Idee vielleicht trotzdem gefallen würde… es ist nicht genau das was sie will, denke ich. So quasi als wenn jemand sich ein dünnes Halstuch wünscht und einen dicken Schal bekommt. Nicht total daneben aber schon was anderes.
Deswegen bin ich da noch sehr unsicher. Argh. Und das ist der einzige Wunsch der mir richtig gut gefällt.
Was meint ihr? Machen oder lassen?

6 Gedanken zu „„Wehe, es fehlt nachher eins!“

  1. Machen!
    Zumindest ich würde mich dann fühlen, als ob ich irgendwas Tolles aufgefangen hätte, das mein Lieblingssänger von der Bühne geworfen hat *g*
    Wieso wartest du nicht bis kurz vor Ablauf der Auswahl-Zeit und schaust, ob der Wunsch dann noch da ist? Etwas Anderes bekommen ist für viele sicher schöner als leer ausgehen ;)

    Bist du sicher, dass du das Patchwork nicht lieber auf die Außenseite der Jacke tragen möchtest? Das darfst du der Welt eigentlich nicht vorenthalten…

  2. Devi bringt’s auf den Punkt: „Zumindest ich würde mich dann fühlen, als ob ich irgendwas Tolles aufgefangen hätte, das mein Lieblingssänger von der Bühne geworfen hat *g*“ – stimmt genau. Ich würde vor Ehrfurcht erstarren. ^^ Außerdem geht es ja nicht ums Bestellen, sondern ums Überrascht-werden und was du machst, erscheint mir immer sehr detailverliebt und mit viel Herz und Seele erschaffen – darüber kann man sich doch gar nicht nicht freuen.

  3. „Zumindest ich würde mich dann fühlen, als ob ich irgendwas Tolles aufgefangen hätte, das mein Lieblingssänger von der Bühne geworfen hat *g*“

    Das unterschreibe ich so. :D (Auch wenn ich mit Bedauern feststellen muss, dass es eh nicht mein Wunsch sein kann, weil ich mir nämlich nichts gewünscht habe, was mit viel Stoff in Verbindung steht…^^)

  4. Also ich würde dann auch beim Wichteln mitmachen. Du machst alles mit soviel Liebe und Herz und hast super Ideen, dass es ihr gefallen wird.

    Und was den OnlineShop für Reissverschlüsse angeht, so schau doch einfach mal auf Stoffe.de die haben ein große und auch recht gute Auswahl.

    Was den Stoff angeht, so macht hier meine Stoffdealerin bald ihren Laden dicht (ja ich könnte heulen) und die hat noch wollweißen Wollstoff da. Preis ist Verhandlungsbasis, da sie die Laden leer bekommen will.
    Wenn du magst, kann ich da gerne mal schauen, wenn du das mit deinem nicht hinbekommen solltest.

    Meri

  5. mach es! Ganz ehrlich, die Leute wissen ja eh nicht, was sie wollen, sie haben eine Vorstellung und dann bringt man seine eigene Idee ein und auf einmal wird daraus was ganz neues und sie sind begeistert.
    Man macht Leute, für die man näht, nicht damit glücklich, dass man ihnen genau das gibt, was sie haben wollen, sondern damit, dass man ihnen was einzigartiges schafft, was dem eigenen Geist entsprungen ist. Das ging mit bis jetzt bei jedem Auftragsstück und Geschenk so. Und ich glaub kaum, dass deine Ideen was sind, was voll in die Hose geht.

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