Ein Morgen auf dem Varangerfjord

(Kleiner Ausschnitt aus dem Norwegenurlaub 2011)

Der Tag fing mit einem vereisten Fenster an. Das Glas war in der Nacht so kalt geworden, dass die Feuchtigkeit aus der Atemluft von innen an der Scheibe angefroren war.

Ein Morgen auf dem Varangerfjord

Die ganze Nacht hatte der Sturm das Schiff auf die Seite gekippt. Jetzt war der Himmel blau. Es war kaum noch windig, aber kalt. -15°C zeigte das Thermometer.

Ein Morgen auf dem Varangerfjord

An Backbord war alles dünn mit Eis überzogen, das jetzt in der Sonne langsam zu schmelzen begann. Immer wieder rutschten Eisstücke von den Außenwänden und Rettungsbooten und wenn man nicht aufpasste fielen sie einem auf den Kopf.

Ein Morgen auf dem Varangerfjord

Die Stühle hatten eine harte Nacht gehabt, sie waren schließlich alle in einer Ecke des Decks zusammengerutscht. In der Eisschicht auf dem Boden konnte man die Spuren ihrer nächtlichen Wanderung nachvollziehen.

Ein Morgen auf dem Varangerfjord

Auf dem Wasser zogen Nebelfetzen, die in der Sonne leuchteten. Den ganzen Tag blieb mir die Melodie von „Smoke On The Water“ im Ohr.

Ein Morgen auf dem Varangerfjord

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